Pferdegesundheit - Tipps und Ratschläge

Eisen lösen keine Probleme

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Versicherungen haben Interesse an Statistiken und die belegen, dass mehr als 80 Prozent der Ursachen, die zur Unbrauchbarkeit von Pferden führen, die Schäden am Bewegungsapparat sind! Was alles von den Hufen abhängt, die als die „vier Herzen des Pferdes“ bezeichnet werden, wissen die Pferdebesitzer leider zu selten. Lahmt das Pferd, rufen sie den Tierarzt, der hat im Studium aber nichts über Huforthopädie gelernt. Also kommt der Schmied und nagelt Eisen auf. Das kann keine Heilung bringen, wie der Vortrag von Dr. Hiltrud Strasser im Industrieclub in Düsseldorf beweisen konnte. Leider hat sich von den eingeladenen Tierärzten, Tierkliniken und den Tierärztekammern niemand durchringen können, den Vortrag zu besuchen, warum auch immer. Absolutes Muss auf dem Heilungsweg ist nicht allein die Umstellung der Hufe, sondern optimale Fütterung und entsprechende Haltung für Pferde!

Keine langen Fresspausen

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Wie die meisten Pflanzenfresser sind auch Pferde Dauerfresser mit einem relativ kleinen Magen. Bis zu 16 Stunden durchstreifen Wildpferde die Steppen und nehmen dabei verteilt kleine Mengen Raufutter auf. Auf diese Weise kann ein Pferd 50 bis 60 Kilogramm Weidegras fressen. Auf diese Form der Futteraufnahme ist auch unser domestiziertes Hauspferd ausgelegt. Es produziert dauerhaft Verdauungssekrete, die unter anderem Säure enthalten, die nur der Speichel neutralisieren kann. Und Speichel wiederum fließt ausschließlich beim Kauen. Ist der Magen länger als vier Stunden ohne Beschäftigung, greift die fortwährend produzierte Magensäure die Schleimhaut an. Folgen davon können Magengeschwüre, Koliken und psychische Störungen sein.

Herpes-Impfpflicht für Turnierpferde kommt 2023

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Bei den Jahrestagungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) war die Einführung einer Herpes-Impfpflicht für Turnierpferde eine wichtiges Thema. Der Beirat Sport hat diese nun zum 1. Januar 2023 beschlossen.

In Folge des Herpesvirus-Ausbruchs bei einem internationalen Turnier in Valencia waren im Frühjahr 2021 insgesamt 18 Pferde aus verschiedenen Nationen gestorben. Rufe nach der Einführung einer Impfpflicht gegen das Equine Herpesvirus 1 (EHV-1) wurden laut. Der Beirat Sport diskutierte die Vor- und Nachteile einer Impfpflicht. Die Argumente legte FN-Veterinärin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens dar:

Wenn Pferde älter werden

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Pferde, vor allem diejenigen, die bereits bei ihrer Grundausbildung gut gymnastiziert werden und gemäß der klassischen Ausbildung trainiert und geschult werden, können oft bis ins hohe Alter geritten und gearbeitet werden. Sie zeigen sich vital, gesund und voller Lebensfreude. Doch mit dem Alter verbunden gilt es auf viele Aspekte zu achten. Nicht nur der Arbeits-Einsatz, auch Haltung, Fütterung und Pflege müssen gut durchdacht ans Alter angepasst werden.

Wozu benötigt ein Pferd Selen?

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Selen ist eines der Mengen- und Spurenelemente, die ein Pferd benötigt, aber nicht selbst herstellen kann. Es muss somit über das Futter aufgenommen werden.

Im Pferdekörper übernimmt das Spurenelement Selen ganz unterschiedliche Aufgaben. Eingebaut in verschiedene Proteine, die dann unter dem Begriff Selenoproteine zusammengefasst werden, ist es an unzähligen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Pferde nehmen Selen durch Fressen von Gras, Heu oder Heulage auf. Je nach Bodentyp, Ausgangsgestein und Bodenbeschaffenheit ist der Selengehalte im Boden von Region zu Region verschieden und somit auch im Gras nicht immer gleich hoch. Auch die Dünnung der Böden nimmt auf den Selengehalt im Raufutter Einfluss.

Gift von Ahorn-Samen in Stutenmilch nachgewiesen

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Im Südwesten Deutschlands musste nun eine Fohlen eingeschläfert werden, nachdem es über die Muttermilch den Giftstoff HGA aufgenommen hatte. Schuld daran sind die Samen und Sämlingen des Berg-Ahorns, in denen dieser Stoff enthalten ist. Sie verursachen die Atypische Weidemyopathie der Pferde. Dass das Gift auch über die Muttermilch aufgenommen werden kann, bestätigt jetzt ein deutsches Wissenschaftlerteam. Proben der Stutenmilch, die zwei Tage nach dem Tod des Fohlens entnommen wurden, wiesen eindeutig Spuren der Toxine auf.

Heu bedampfen – eine schonende Lösung für Allergiker

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Die Bedampfung des Heus bietet große Vorteile für Pferde mit Heuallergie, das belegt jetzt eine aktuelle britische Studie.

Selbst Heu mit einer guten Qualität kann lungengängige Partikel, wie Staub, Pilzsporen, Bakterien oder Milben enthalten, die eine allergische Reaktion auslösen können. Laut der Wissenschaftler ist es bei Pferden mit Atemwegserkrankungen vorteilhaft, bedampftes Heu zu füttern.

Sommerekzem: von innen behandeln

Damit die Weidesaison nicht zur Quälerei für betroffene Pferde wird

Provokativ wäre zu sagen: wer keine Pferde aus Island importiert, bekommt auch keine Ekzemer. Wer Pferde im Winter kauft, erkennt den Ekzemer erst im Frühling? Tatsächlich schleppen Importe nicht nur Wollhandkrabben aus China in unsere Gewässer ein, sondern Pferde aus Spanien, Portugal und Südfrankreich bringen neue Insektenarten mit sich. Viele Isländer kommen auf dem Festland seltener klar, sie sind bekannt für den Ausbruch des Ekzems. Was aber tun, wenn das berühmte Kind in den Brunnen gefallen ist?

Rehe bei Kutschpony Linus

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Der lange Heilungsweg von der Diagnostik bis zur Hufumstellung erfordert viel Geduld


Jetzt habe ich seit fast fünfzig Jahren Pferde, aber Rehe hatte ich noch keine! Bis eines Tages das Kutschpony auf der Hengstweide klare und eindeutige Anzeichen für diese Erkrankung aufgewiesen hat: es kam schlingernd entlang des Grabens auf mich zu, mit Durchfall und Kotwasser, matter Ausstrahlung, hängendem Kopf. Wie jemand, der am Vorabend ordentlich dem Alkohol zugesprochen hat. Das erfordert sofortiges Handeln. Aufladen und nach Hause auf den Hof holen, ist die erste Maßnahme von vielen. Ob es nun eine Vergiftung durch ein Kraut wie Schachtelhalm war oder Rehe, war unklar.

Achtung! 2021 Zecken-Rekordjahr

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Schon im letzten Jahr war die Zeckenplage in Deutschland sehr groß. Experten befürchten, dass auch 2021 ein Zecken-Rekordjahr werden könnte. Darum sollten ReiterInnen sich und ihre Pferde nach jedem Ausritt gründlich absuchen.

Die kleinen Spinnentiere vermehren sich – begünstigt durch den Klimawandel und die stetig steigenden Temperaturen – seit einigen Jahren geradezu explosionsartig. Für 2020 vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Rekord an FSME-Erkrankungen, insgesamt wurden 704 Fälle gemeldet, mehr als das Doppelte des jährlichen Medianwertes, wie das RKI betont. Zu den bestehenden Risikogebieten vor allem in Bayern und Baden-Württemberg kamen nach der hohen Fallzahl für 2021 fünf neue hinzu.

Der neue Feind: die Hyalomma-Zecke

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Parasitologen sind beunruhigt: Die in Europa bekannten und ansässigen Zeckenarten haben Zuwachs erhalten – die Hyalomma-Zecke. Eine tropische Riesenzecke, die sich gerade anschickt, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich heimisch zu werden. Die Gattung, die üblicherweise in Teilen Asiens und Afrikas sowie einigen Regionen Südosteuropas verbreitet ist, hat sich – begünstigt durch den Klimawandel – auf den Weg nach Norden gemacht und ist seit 2007 in Deutschland. Viele Experten halten es für wahrscheinlich, dass die steigenden Temperaturen und insbesondere die milden Winter der vergangenen Jahre dazu geführt haben, dass sich die Hyalomma-Zecke auch in unseren Breiten endgültig etablieren konnte.

Gebisslos zäumen

Gebisslos reiten, reiten ohne Trense

Seit ich 1990 in Luhmühlen Erwin Meroth an seinem Stand kennen gelernt habe, auf der Suche nach einer pferdefreundlichen Zäumung für den Vollblüter Seppi in Bremen, benutze ich selbst ganz selten überhaupt noch Trensen mit Gebiss.

Auch beim Fahren mit Kutschpony Linus. Seppi, der gern pullte und durchgehen wollte, war mit Gebiss nicht zu halten. Erwin Meroth zeigte mir seine Kombination mit Ledergebiss und Zügeln, alternativ dazu ein zweiter Zügel rein für den Nasenriemen. Vertrauensvoll erlaubte mir Seppis Eigentümerin, das bei ihrem Pferd zu testen: Kein Pullen, kein gegen die Hand gehen, kein Durchgehen, weniger ist mehr! Zwang erzeugt Druck, aber Kontrolle und absolute Sicherheit eben nicht.

Nach mehr als dreißig Jahre Erfahrung mit gebisslosen Zäumungen schreibt Redakteurin K. Bady:

„Fit aufs Pferd“- vom Fitnesstest zum individuellen Workout

In Kombination mit ihrem abgeschlossenen Sport- und Pädagogikstudium ist Iris Charles der Bereich „Fit für’s Pferd“ und dessen methodisch- didaktische Vermittlung ein besonderes Anliegen. 

In jeder Sportart wird ein Grundlagentraining mit anschließender Spezialisierung durchgeführt. Im Reitsport (meistens noch) nicht, da sich hier die Aufmerksamkeit stark auf das Pferd fokussiert und den Reiter als leistungsbestimmenden Faktor wenig berücksichtigt. Dabei könnte die Kooperation zwischen Pferd und Reiter mit einem gezielten Konditions- und Koordinationstraining deutlich verbessert werden.

 

Als begeisterte Sport- und Pädagogiklehrerin beschäftigt sich Iris Charles sehr viel mit dem Thema Fitness. Sie ist zudem als aktive Dressur- Reiterin bis zur schweren Klasse erfolgreich. Sie stellt immer wieder fest, dass sich eine gute Fitness des Reiters nicht nur positiv auf seinen eigenen Körper auswirkt, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Partner Pferd erleichtert und zudem zum psychischen Wohlbefinden von Pferd und Reiter beiträgt.

Keine Globuli ohne saubere Anamnese

Bereits schulmedizinisch behandelte Tiere sind für die Homöopathie oft verloren


Tierarztpraxen bieten inzwischen Homöopathie mit an, weil die Kundschaft es erwartet. Offensichtlich ohne akademisches Wissen darüber, dass Komplexmittel, wie Firmen sie als Injektionen oder für orale Therapien anbieten, nicht mit klassischer Homöopathie vergleichbar sind. Im Gegenteil! Tiere, die bereits schulmedizinisch versorgt wurden, leiden unter der Unterdrückung der Symptome, doch Heilung geht anders. Vor allem bei chronischen Prozessen ist die Wurzel des Übels zu finden, auf dem allopathischen Weg allerdings fast unmöglich: Daher ist ratsam, zuerst mit Homöopathie zu arbeiten und erst dann mit der Schulmedizin, wenn das richtige Mittel nicht mehr zu finden ist. Sonst führt es nämlich dazu, dass Homöopathie als Humbug bezeichnet und vielleicht bald in Deutschland verboten wird.

Kolik-Prävention im Winter

Gerade wenn die Wassertemperatur niedrig ist, trinken Pferd oft 40% weniger Wasser. Das kann zu gefürchteten Verstopfungskoliken in der kalten Jahreszeit führen. Darum ist es wichtig, im Winter auf eine gute Wasserversorgung der Pferde zu achten.

Pferde sollten etwa 37 bis 45 Liter Wasser pro Tag trinken, um gesund zu bleiben. Doch wenn das Wasser sehr kalt ist, trinken sie oft weniger Wasser. Achten Sie darum besonders in der kalten Jahreszeit darauf, dass ihr Pferd ausreichend trinkt.

Alexandertechnik für Reiter*innen

Alexandertechnik für Reiter*innen

Beinahe jedes Jahr kommt eine neue Methode auf den Markt, mit der wir uns und unsere Pferde motivieren sollen, sie und uns optimieren, geschmeidiger machen können. Dagegen ist die Alexandertechnik in Verbindung mit dem Reiten schon Jahrzehnte etabliert! In der Sprechstunde für heisere Schauspieler und Synchronsprecher sogar schon über 100 Jahre. Der Erfinder, Mathias F. Alexander, kurierte in Australien damit seine eigene Verspannung und rettete sich somit vor der Berufsunfähigkeit als Schauspieler und Sprecher.

"Sandkolik" beim Pferd

In den letzte Jahren hat die Haltung der Pferde eine sehr artgerechte Tendez angenommen. Nicht nur Freizeitpferde erhalten ganzjährig Auslauf auf Weiden oder Paddocks, auch Sportpferden wird zunehmend Freilauf ermöglicht. Durch diese Haltungsänderung treten jedoch "Sandkoliken" immer häufiger auf.

Energetisches Putzen regt den Energiefluss an und ist wohltuend fürs Pferd

Energetisches Putzen

Wer seinem Pferd etwas Gutes tun möchte, kann es ruhig einmal mit „Energetischem Putzen“ probieren.

Das "Energetische Putzen" orientiert sich an den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist angelehnt an die AMM (Akupunkt-Meridian-Massage).

Dabei versucht man, die wichtigsten Meridiane des Pferdes mit Energie aufzuladen bzw. ausgleichend zu verteilen. Neben einem positiven Effekt auf die Gesundheit des Pferdes genießen die meisten Pferde diese Art der Fellpflege.

Fohlen absetzen

Fohlen absetzen

Gesundheit | Stephanie Siekmann | Magazin Hofreitschule 3-2014

Das Absetzen ist ein entscheidender Schritt im Leben eines Pferdes. Für Stute und Fohlen ist diese Trennung mit Stress verbunden. Doch welche Methode ist nun die beste? Die schnelle, vollständige Trennung von Mutter und Kind? Oder das allmähliche Separieren? Und wie wird ein Fohlen anschließend optimal gefüttert und untergebracht?

Erhöhtes Augenkrebs-Risiko bei drei weiteren Pferderassen entdeckt

Augenkrebs-Risiko bei Pferden

Forscher der Universität von Kalifornien in Davis in (USA) konnten nach langjährigen Studien einen genetischen Risikofaktor für das equine Plattenepithelkarzinom (PET, engl. squamos cell carcinoma, SCC) schon vor einiger Zeit nachweisen – nämlich das DNA-bindende Protein DDB2 als rezessiven genetischen Risikofaktor und wesentlichen Auslöser für Augenkrebs in der Haflinger-Rasse.

Umweltministerin von Rheinland-Pfalz ruft Pferdehalter zur Impfung gegen West-Nil-Virus auf

„Schützen Sie Ihre Tiere vor einer Erkrankung mit dem West-Nil-Virus durch eine rechtzeitige Impfung noch vor Ende April, ehe die Mücken-Saison beginnt“, so der Appell von Umweltministerin Ulrike Höfken an alle Halterinnen und Halter von Ponys, Pferden und Equiden. Die Impfung sei vor allem dann dringend anzuraten, wenn man mit seinen Tieren unterwegs sein möchte, etwa zu Turnieren – so das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in einer offiziellen Aussendung.

Können sich auch Pferde mit dem Coronoravirus infizieren

Mit den steigenden Fallzahlen von humanen Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 stellt sich auch die Frage, ob das Virus generell von Tier zu Mensch und umgekehrt übertragen werden und ob sich auch Tiere mit dem Virus infizieren können?

Ab dem 14. Februar 2020 werden die Notdienstgebühren teurer!

Die Bundestierärztekammer (BTK) veröffentlicht Merkblatt für Tierhalter zur Änderung in der GOT

Im Notfalldienst werden Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten, nachts, an Wochenenden und Feiertagen tierärztlich versorgt. Die Notdienstgebühr soll dazu beitragen, dass es Tierärzten in Zukunft möglich bleibt, auch bei solchen Notfällen zur Verfügung zu stehen, denn den Angestellten der Tierarztpraxis stehen für Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit Gehaltszuschläge bzw. Freizeitausgleich zu. Die höheren Kosten im Notdienst konnten bisher im erlaubten GOT-Rahmen nicht über eine höhere Abrechnung erwirtschaftet werden und waren daher für die Tierarztpraxen nicht kostendeckend.

Die Sache mit dem Futter

Jedes Tier hat einen Bioresonanzkörper, den man auch den individuellen Körper eines Lebewesens nennt. Als Besitzer des Tieres muss man darauf achten, dass dieser mit den Futterstoffen stets im Einklang steht. Die Nahrungsmittel sind dazu bestimmt, dem tierischen Organismus das Leben zu erhalten, ihm Nährstoffe zu geben, welche vom Organismus gebraucht werden, und somit Wärme erzeugen und geben zu können.

Pferdegesundheit

Manuel Jorge de Oliveira

Pferdegesundheit | Manuel Jorge de Oliveira

„Most of the horses are not lame − they are just asymmetric.“

Oft kommen zu mir Reiter in den Unterricht, die gehört haben, dass ich lahmen Pferden noch eine Chance gebe. Immer wieder ist es die gleiche Geschichte − Pferd geht lahm, alle Tierärzte, Osteopathen und Chiropraktiker dieser Welt haben gesagt, es ist die eine oder andere Ursache, aber auf jeden Fall wird das Pferd eher nicht mehr belastbar sein.


Warum dem Pferd keine Chance geben? 

West-Nil-Virus weiter im Vormarsch

West-Nil-Virus (WNV) Impfung

Pferdegesundheit | CB

Das West-Nil-Virus (WNV) breitet sich weiter aus. In Deutschland sind bislang 11 Fälle bei Pferden sowie 44 bei Vögeln nachgewiesen worden. Da mit weiteren Infektionen bei Pferden zu rechnen ist, wird empfohlen, Pferde in betroffenen Gebieten impfen zu lassen.

Mein Pferd hickst – Schluckauf beim Pferd

Gesundheit | CB

Ein Schluckauf oder Zwechfellflattern beim Pferd ist relativ selten und ist auf ein unwillkürliches, schnelles Zusammenzeihen des Zwechfells zurückzuführen.

Diese Hicks sind nicht gefährlich, allerdings liegt meist eine Ursache zu Grunde, die behandelt werden muss. Dabei gilt es, verschiedene Möglichkeiten abzuklären, um die Ursache des Schluckaufs zu beseitigen.

Die Gefahr von Koliken ist im Winter besonders groß

Pferdegesundheit | CB

Eine besondere Gefahr in den Wintermonaten sind Verstopfungskoliken, die um diese Jahreszeit gehäuft vorkommen und ein ernste Bedrohung der Pferdegesundheit darstellen können.

Heumangel – welche Alternativen gibt es?

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Pferdefütterung | L.S.

Nach der extrem schlechten Heuernte in 2018 wird nach Alternativen gesucht.

Bei einer Ernteminderung von 20 bis 75 Prozent, bedingt durch die lange Dürre, wenig Wasser und hohen Temperaturen, müssen viele nun auf andere Futtermittel ausweichen.

Qualitativ gutes Heu zu bekommen ist schwierig.

Hier ein paar Alternativen:

Mais in der Pferdefütterung

Mais, Maiscups Pferdefütterung

Pferdegesundheit | Dr. Susanne Weyrauch-Wiegand

Ein Getreide mit reichlich Kohlenhydraten bei wenig Eiweiß

Die Maisfütterung ist oft genug Grund heftiger Diskussionen. Die schwer verdauliche Stärke erfordert in der Zubereitung eine besonderes Augenmerk. Mit dem sogenannten "Bruchmais" mag man Hühner und Schweine, ja sogar Karpfen mästen, aber ob und wie Mais in die Pferdefütterung gehört muss differenzierter gesehen werden. Worin liegen die Vor- und Nachteile von Mais. Kann Mais bei abgemagerten Pferden helfen oder wie ungünstig verhält sich die Maisfütterung bei Pferden, die zu EMS neigen? Wieviel Mais füttert man am besten einem Pferd?

Übermäßiges Eindecken gefährdet Pferde-Gesundheit

Pferde eindecken

Gesundheit

Im Herbst wenn die Temperaturen sehr schwanken stellen sich viele Pferdebesitzer immer wieder die Frage, wann soll ich mein Pferd oder Pony eindecken? Pferde verfügen über einen ausgeklügelten Mechanismus zur Wärmeregulation. Erst bei minus zehn Grad beginnen Pferde mit normalem Winterfell, über einen vermehrten Stoffwechsel für mehr Körperwärme zu sorgen. Am wohlsten fühlen sie sich bei 5 Grad trockener Kälte. Pferde, die artgerecht gehalten werden und deren Thermoregulationsmechanismus funktioniert, erkälten sich nicht und brauchen keine Decke.

Die amerikanische Studie „Cold housing effects on growth and nutrient demand of young horses“ (Journal of Animal Science) hat jetzt herausgefunden, dass Pferde wahre Anpassungskünstler sind: Tagsüber machen ihnen dreißig Grad so wenig aus, wie Minusgrade im zweistelligen Bereich in der Nacht. Schwankungen von vierzig Grad sind unproblematisch. Im Gegenteil, diese Extreme halten sogar gesund und bringen den Kreislauf in Schwung.

In den Rücken spritzen ist total normal?

Gesundheit | Andrea Lipp

Können Sie sich vorstellen, dass es Reiter gibt für die es völlig normal ist ihr Pferd alle paar Wochen aufzuladen, in die Klinik zu fahren und das Pferd in den Rücken spritzen zu lassen? Dies wird gemacht, damit das Pferd wieder locker im Rücken ist und rittiger wird.

Das Gen, das aus Ponys Großpferde macht

Gesundheit | TiHo

Die Größe des Pferdes hat seit Beginn der Zuchtgeschichte immer mehr an Bedeutung gewonnen. Durch eine Mutation wird die Größenentwicklung des Pferdes von allen bisher bekannten genetischen Varianten am stärksten beeinflusst. Da der biologische Ursprung dieser Mutation bei den kleinen Pferden liegt, wird sie auch Ponymutation genannt.

Ponys haben maximal ein Stockmaß von 148 Zentimetern. Liegt ihre Widerristhöhe darüber, zählen sie zu den Großpferden. Wissenschaftler des Instituts für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben die genetischen Ursachen für die unterschiedlichen Körpergrößen bei Pferden untersucht und ein Gen entdeckt, das das Größenwachstum sehr stark beeinflusst.

Zehn Tipps für gutes Wohlbefinden trotz Hitze

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Gesundheit | CB

Pferde sind sehr anpassungsfähig, aber die Hitze in diesem Sommer macht ihnen zu schaffen. Viele Pferde bekommen schnell Kreislaufprobleme und so kann das Reiten bei Hitze im Sommer zur Qual werden. Die meisten Pferde fühlen sich bei einer Temperatur zwischen minus 7 Gard und 24 Grad am wohlsten.

Überlebensdauer von Druse Bakterien bis zu 34 Tage

Gesundheit | FO

Immer wieder treten in Reitställen Fälle von Druse auf. Um der Krankheit weiter auf den Grund zu gehen, haben britische Veterinäre untersucht, wie lange die Lebensdauer des für die Druse verantwortlichen Erregers Streptoccocus equi zu unterschiedlichen Jahreszeiten ist.

Tapen – heilende flexible Streifen

Tappen Kenzo Kase

Gesundheit | Claudia Hellweg

Immer häufiger sieht man Menschen, bei denen bunte Bänder, mal kurz mal lang, an Knie, Schulter oder Arm aufgebracht sind. Ursprünglich wurden die bunten Bänder in den 70er-Jahren von dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase für den menschlichen Körper entwickelt. Inzwischen finden diese Tapes auch bei Pferden zunehmend Anwendung, denn ihre Wirkung ist überzeugend.

Koppen beim Pferd

Koppen beim Pferd

Gesundheit | Rebecca

Um das Thema Koppen beim Pferd halten sich bis heute viele Mythen. Einer davon oder vielleicht sogar der größte Irrglaube: Koppen ist eine Krankheit. Denn beim Koppen handelt es sich um eine Verhaltensstörung, von der vor allem domestizierte Pferde betroffen sind. Bei Wildpferden ist bis heute kein Fall des Koppens bekannt.

Clippen - ein Sinnesorgan der Pferde wird "ausrasiert"

Gesundheit | Rebecca

Wer schön sein will muss leiden. Diesen Spruch übertragen wohl viele Reiter und Züchter auf ihre Pferde. Damit die Tiere vermeintlich bestmöglich auf Schauen und Turnieren präsentiert werden, schreckt man nicht einmal davor zurück, die empfindlichen Tasthaare an Maul, Augen und Ohren zu entfernen.

Das so genannte "Clippen" beschreibt das Abschneiden oder Rasieren der Tasthaare (Fibrissen). Es ist gemäß Paragraph 6 des deutschen Tierschutzgesetzes bereits seit fast 20 Jahren verboten. Auch in Österreich und in der Schweiz besteht dieses Verbot.

Auswirkung von Gebissen und Zügeln auf die Atmung von Pferden

Bei starker Bewegung verschließen Pferde das Maul, um das Eindringen von Luft in den Mundraum zu verhindern. Dadurch stabilisiert der erzeugte Unterdruck den weichen Gaumen (soft palate) bzw. das Gaumensegel und drückt es fest gegen die Zungenwurzel: So b

Gesundheit | Rebecca

In den letzten Jahren wurde wiederholt über die Einwirkung von Nasen- und Sperriemen auf die Atmung von Pferden diskutiert.

Die Wissenschaftler David J. Mellor und Ngaio J. Beausoleil vom Zentrum für Tierwohl-Forschung und Biotethik der Massey University in Neuseeland haben im Mai 2017 eine Analyse und Zusammenfassung des aktuellen Foschungsstandes zu diesem Thema veröffentlicht. In ihrer Meta-Studie „Equine Welfare during Exercise: An Evaluation of Breathing, Breathlessness and Bridles" befassen sie sich auch mit der ebenso wichtigen Frage nach dem Einfluss von Gebiss und Zügel auf die Atmung des Pferdes in der Arbeit.

Wenn ein Fohlen seine Geburt verschläft....

Dummy Foals

Gesundheit | Rebecca

Damit sich Fohlen im Laufe ihrer Entwicklung im Mutterleib nicht zu aktiv bewegen, wird ein spezielles Hormon produziert. Beginnt die Geburt, löst der Druck des Geburtskanals ein Signal im Gehirn des Fohlens aus, durch welches die Produktion dieses Hormons eingestellt wird. Somit kann das Fohlen direkt nach der Geburt aktiv werden, bei der Mutter trinken und als Fluchttier auch seine Beweglichkeit erproben.

Es gibt allerdings Fälle, bei denen der Geburtsvorgang so schnell abläuft, dass das Signal ans Gehirn zur Beendigung oben genannter Hormonproduktion ausbleibt. Das Fohlen verschläft sozusagen seine Geburt. Lebenswichtige Funktionen, wie z.B. der Saugreflex, bleiben aus. Weitere Anzeichen sind ein hängender Kopf, im Kreis oder rückwärts laufen und in der Luft kauen. Ohne tierärztliches Einschreiten verstirbt das Fohlen meistens in den nächsten Tagen oder Wochen.

Man spricht bei diesem Phänomen von einem Fehlanpassungssyndrom, die betroffenen Fohlen werden „Dummy Foals“ genannt.

Equines Metabolisches Syndrom (EMS)

Equines Metabolisches Syndrom EMS

Gesundheit | SK

Weidezeit. Das saftige Grün auf den Wiesen erfreut die Mägen unserer Vierbeiner. Doch die gehaltvolle Verlockung von üppigen Weiden birgt auch seine Schattenseiten. Aussagen wie "Mensch, dein Pferd ist ja pummelig!" oder "Der ist ja gut im Futter!", klingen in der Sommerzeit nicht selten durch die Ställe. Oftmals wird so eine Aussage leicht abgetan - was macht schon so ein kleiner Weidebauch? Der schadet ja nicht oder? Doch es ist Vorsicht geboten. Schnell kann der Weidebauch zu einer ernsthaften Krankheit, dem Equinen Metabolischen Syndrom, werden. Vor allem barocke Pferderassen neigen zu einer Veranlagung für die endokrine Stoffwechselerkrankung.

Infektiöser Anämie - Mehrere Pferde in verschiedenen Bundesländern betroffen

Gesundheit | PR/FN

In den vergangenen Wochen wurden in Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern Fälle von Infektiöser Anämie offiziell registriert. Die zuständigen Behörden haben die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche ergriffen.

Die Übertragung der Viren, die die Infektiöse Anämie (Ansteckende Blutarmut bei Einhufern) auslösen, erfolgt vorrangig über stechende Insekten, die das Virus von einem infizierten Pferd auf ein empfängliches Pferd übertragen.

Immunsystem der Pferde verblüfft Wissenschaftler

Nicht-primate Hepaciviru

Gesundheit | TiHo - PR

 

Pferde sind in der Lage, das „Nicht-primate Hepacivirus“ auf natürliche Weise abzuwehren.

Pferde sind nach einer überstandenen Infektion mit dem Nicht-primaten Hepacivirus (NPHV) vor einer erneuten Infektion geschützt. Dies fand ein Team von Wissenschaftlern aus der Klinik für Pferde, dem Institut für Virologie und dem Institut für Pathologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) gemeinsam mit dem TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, heraus.

 

Atypische Weidemyopathie der Pferde

Berg-Ahorn

Gesundheit | CB

Der plötzlicher Weidetod ist im Frühling und Herbst ein Schreckgespenst für Pferdehalter.

 

In den letzten Jahren haben Meldungen über Fälle der atypischen Weidemyopathie immer wieder Pferdebesitzer in Angst und Schrecken versetzt. Schuld daran ist ein in den Samen und Sämlingen des Berg-Ahorns (Acer pseudoplantanus) enthaltenes Gift. Eine im Herbst 2015 veröffentlichte Studie bestätigte dies noch einmal.

Zeckenschutz für Hunde - Tipps und Tricks aus der Naturheilpraxis

Borreliose, Hund, Zeckenabwehr, Zecken

Gesundheit | Anke Jobi | 28.03.2017

Zeckenabwehr ist ein leidiges, stets gegenwärtiges Thema bei allen Hundehaltern. Dies besonders natürlich im Frühling, wenn die Zecken nach dem Winter wieder aktiv werden. Ab einer Temperatur von 7 Grad + etwa kann man mit den Plagegeistern rechnen, besonders feuchtes Wetter mögen die Zecken und kommen dann aus ihren Verstecken hervor.

 

Borreliose beim Pferd

Zecken, Borreliose

Gesundheit | SK | 27.03.2017

Der Frühling beginnt. Die Temperaturen steigen langsam wieder in den zweistelligen Bereich und die Weidesaison startet. Mit ihr startet allerdings auch die Zeit der Zecken. Ab Temperaturen über sieben Grad fühlen sich die Parasiten pudelwohl und treiben auf den Pferdewiesen ihr Unwesen. Im Speichel der Zecken warten jedoch unsichtbare Feinde: die Borrelien.

 

Traditionelle Chinesische Medizin für Pferde

Gesundheit | Ulrike Hoehn

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine Jahrtausende alte Heilmethode. Erste Aufzeichnungen über die Anwendung bei Pferden, die in den Kriegen als Reit- und Lasttier genutzt und auch medizinisch versorgt wurden, stammen aus der Zeit um 650 vor Christus. In Europa ist diese Behandlungs-Methode für den Bereich der Pferde-Gesundheit erst vor wenigen Jahren wieder entdeckt worden. Seitdem begeistern Anwendungen der TCM wie zum Beispiel die Verwendung von Akupunktur-Nadeln und Moxakegeln immer mehr Pferdebesitzer.

Nicht-primates Hepacivirus: Stuten können Fohlen infizieren

Nicht-primates Hepacivirus: Stuten können Fohlen infizieren

Gesundheit | PR (TiHo)

Studie untersucht Übertragungswege und Infektionsverlauf

 

Wissenschaftler der Klinik für Pferde der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) zeigten zusammen mit Forschern des TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, dass das Nicht-primate Hepacivirus (NPHV) von Mutterstuten auf ihr Fohlen übertragen werden kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin Journal of General Virology.

Mondblindheit

Gesundheit | SK | 20.11.2016

Oculus lunaticus- Schon in der Antike war die Krankheit der Mondblindheit bekannt. Plinius der Ältere soll als einer der ersten die periodischen Augenentzündung beim Pferd beschrieben haben. Damals schob man die wiederkehrende Symptomatik noch der Kraft des Vollmonds zu, heute herrscht hingegen Einigkeit, dass es sich um eine Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion mit Leptospiren handelt. Doch noch immer leiden acht bis zwölf Prozent des weltweiten Pferdebestandes an dieser Form der Augenkrankheit.

Sorgenfalten bei Pferden

Augenfalten und Emotionen bei Pferden

PR |  Universität Bern

Eine der grössten Herausforderungen der Tierschutzforschung liegt darin, zuverlässige Indikatoren für Leiden und Wohlbefinden bei Tieren zu etablieren. Forschende der Universität Bern und von Agroscope haben ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem sich die unter Pferdekennerinnen und -kennern auch «Sorgenfalten» genannten Hautfalten oberhalb des Augapfels zuverlässig bewerten lassen. Die Studie ist in PLOS One erschienen.

Feldenkrais für Reiter - Gesundheitsvorsorge fürs Pferd!

Feldenkrais für Reiter

Gesundheit | Julia Sandmann | 18.10.2016

In der klassischen Reitkunst ist unser Ziel, das Pferd durch korrekte Gymnastizierung möglichst lange gesund und reitbar zu erhalten. Über eine gute Ausbildung hinaus, erhält das Pferd im besten Falle regelmäßig jegliche Art von Behandlung und Therapie, eine passende Ausrüstung, Hufbearbeitung, etc., um dem oben genannten Ziel möglichst nahe zu kommen - aber was tun wir Reiter für unseren Körper, mit dem wir unser Pferd regelmäßig konfrontieren?

Fellwechsel beim Pferd – ein „Kraftakt“ für den Organismus

Die Nächte werden kälter und die Tage kürzer. Ein deutliches Zeichen für den Biorhythmus der Pferde ihr Sommerfell zu verlieren. Die kurzen, glatten Sommerhaare werden abgestoßen und durch zunächst kurze Winterhaare ersetzt. Nach und nach werden diese Haare länger und es bildet sich ein zweischichtiger Pelz aus langen Oberhaaren und plüschigen Unterhaaren. Erst im Laufe des Dezembers erreicht das Winterfell seine endgültige Ausprägung.

„Da ist doch der Wurm drin“

Das Pferd magert ab, ist appetitlos und das Fell ganz stumpf. Die Diagnose: Würmer. Tierärzte und Pferdebesitzer haben den scheinbar lästigen Darmbewohnern längst den Kampf angesagt. Vier mal im Jahr wird meist prophylaktisch entwurmt. Doch ein geringer Wurmbefall ist für das Pferd nicht gesundheitsschädigend und fördert das Immunsystem. Wer nicht immer sofort zur Chemiekeule greifen möchte und eine gesunde Menge der Endoparasiten im Pferd erhalten möchte, der kann zur Methode der Zeitgemäßen (Selektive) Entwurmung greifen.

Gesetzesänderung zum Einäschern von Pferden 

Der Abschied vom geliebten Pferd- ein Thema, das schwer fällt. Doch was passiert, wenn es soweit ist? Was wird aus den sterblichen Überresten unserer jahrelangen Begleiter? Die Verarbeitung zu Tiermehl, Schmierfett oder Dünger scheint manch einem Reiter nicht die angemessene Art, Abschied zu nehmen. Nun hat die Bundesregierung den Weg frei gemacht, für einen Lebensende mit etwas mehr Würde und Respekt: Ab dem 12. Februar 2017 ist das Einäschern von Pferden in Tierkrematorien laut einer Gesetzesänderung in Deutschland erlaubt.

Hufeisen aus Kupfer

Gesundheit

Innovation könnte revolutionär sein
Hufbeschlag ist ein heißes Eisen, und ständig werden neue Materialien ausprobiert, die dem Pferdehuf Komfort und Sicherheit bieten sollen. Die neueste Innovation auf diesem Gebiet wendet sich dem ältesten Metall zu, mit dem der Mensch je gearbeitet hat: Kupfer.