Iberische Pferde

AndalusierAndalusier

Barockpferde | Rebecca 

Wenn man sich mit Pferderassen befasst, die auf der iberischen Halbinsel ihren Ursprung finden, stolpert man zunächst über vier Begriffe: Andalusier, Kartäuser, Pura Raza Espanola (PRE) und Lusitano. Die drei ersten stammen, wie der Name schon sagt, aus Spanien, der Lusitano aus Portugal. Den Begriff „Iberer“ sollte man nur benutzen, wenn man von allen diesen, auf der iberischen Halbinsel angesiedelten Pferderassen spricht.

Eines ist den iberischen Pferden mit Sicherheit gemein: Sie gelten als Prototypen des Barockpferdes, mit quadratischem Körperbau, harmonischer, bogenförmiger Oberlinie und hoch aufgesetztem, muskulösem Hals.

Gerade in Deutschland ist das Pferd nicht nur als Sport- sondern auch als Freizeitpartner sehr beliebt. Artgerechte Haltung und ein respektvoller Umgang mit dem Tier gewinnen glücklicherweise an Bedeutung. Dazu gehört, dass auch viele Freizeitreiter ihre Pferde mit Gefühl und Leichtigkeit reiten möchten. Die iberischen Pferde bringen hierfür die besten Voraussetzungen mit. Stabil und mittelgroß eignen sie sich nahezu für jeden Pferdeliebhaber. Ihr ausgeglichenes Temperament gepaart mit viel Arbeitseifer und weichen Gängen ist ideal für den unsicheren/unerfahrenen, genauso wie für den geübten Reiter. Rittigkeit und Dressurtalent ermöglichen ein harmonisches Gefühl im Sattel.

Nicht zuletzt ist es jedoch mit Sicherheit der Schönheit und Anmut der iberischen Pferde zu verdanken, dass sie sich auch über die Grenzen ihrer Heimatländer hinaus immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Im Folgenden eine kleine Rassekunde: Andalusier, PRE, Kartäuserpferd (weiter iberische Pferderassen folgen)

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