FN kommt gut durch das Corona-Jahr 2020

Als krisenfest zeigte sich der Bereich Zucht

Der befürchtete Millionen-Verlust konnte abgewendet werden.

Das Jahr 2020 war durch die Coronakrise geprägt. Wie sich die Pandemie auf Pferdezucht und Pferdesport ausgewirkt hat, spiegelt sich in der Chronologie der Ereignisse ebenso wider, wie in den Zahlen. Der Jahresbericht informiert umfassend darüber, mit welchen Aufgaben und Themen sich die FN und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) im Jahr 2020 befasst haben.

Als krisenfest zeigte sich der Bereich Zucht: Im Jahr 2020 ist die Zahl der eingetragenen Zuchtstuten sogar kräftig gewachsen – von 80.873 im Jahr 2019 auf 83.927 im Jahr 2020. Gleiches gilt für die registrierten Fohlen, die von 36.936 auf 38.224 kletterten, sowie die eingetragenen Hengste, die von 7.244 im Jahr 2019 auf 8.129 anwuchsen.

Deutlicher zeigt sich die Corona Pandemie im Turniersport. Die Zahl der Turniere sank im Vergleich zu 2019 von 3.567 auf 1.880 (–43,3 %), die der durchgeführten Leistungsprüfungen von 66.281 auf 28.218 (–57,4 %) und die der Starts von 1,34 Millionen auf 652.595 (–51,3 %).

Während der Bereich Pferdezucht Zuwächse verzeichnen konnte, wurde der Turniersport durch die monatelangen Lockdowns und sonstigen coronabedingten Einschränkungen halbiert – und das hätte eigentlich auch zu einem deutlichen Einnahmenrückgang und einem kapitalen Verlust in der Jahresbilanz geführt. Doch dem war nicht so. Wie der Jahresbericht zeigt, konnte die FN vor allem dank rigoroser Einsparungen und Kurzarbeit, aber auch durch die Absage kostenintensiver Großveranstaltungen wie diversen Championaten und den Olympischen Spielen einiges sparen. Insgesamt hat es die FN zweifellos geschafft, vergleichsweise gut und sicher durch diese bewegten, schwierigen Zeiten zu kommen, wie der vorliegende Jahresbericht zeigt.

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